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RVM-Vierer qualifiziert sich für U19-EM! E-Mail

Geschafft! Nachdem sich bereits im Vorfeld abgezeichnet hatte, dass der münstersche U19-Vierer mit Yannik Sacherer, Ole Kruse, Mika Kohout und John Heithoff als deutschlandweit schnellstes Team gehandelt werden muss, machte das von Marc Rossmeier trainierte Quartett bei der Internationalen Regatta in München tatsächlich "den Sack dicht" und sicherte sich die Nominierung für die U19-Europameisterschaften.

 

Noch sind sie im RVM-Dress aufgetreten; demnächst tragen sie (wieder) Schwarz-Rot-Gold:  (Fotos: RVM / TK)

 

Die Regatta in München zählt unter den europäischen Nationen zu den wichtigsten Vorbereitungsregatten auf EM und WM. Lang ist die Liste der teilnehmenden Länder. Dieses Event hatte der DRV als Qualifikationsmaßstab für die diesjährigen U19-Europameisterschaften festgelegt, die am 20. und 21. Mai in Krefeld - quasi vor der Haustür Münsters - stattfinden. "Das schnellste deutsche Boot wird mit der EM-Quali belohnt", hatte RVM-Cheftrainer Thorsten Kortmann mitgeteilt und zugleich ein ambitioniertes Ziel ausgegeben. "Im Vierer wollen wir die Nominierung. Alles andere wäre eine Enttäuschung."

 

Das RVM-Team zeigte auf der Regattabahn in München - Austragungsort der Olympischen Spiele 1972 - seine ganze Klasse und bewies, allen Ansprüchen gewachsen zu sein. Bereits im Vorlauf überquerte die Crew mit dem blauen Stern auf dem Trikot die Ziellinie als erstes. Mit ihrem Vorlaufsieg warfen sie die gefürchteten Vorjahressiger aus Österreich in das B-Finale und sicherten sich selbst den Einzug ins A-Finale. "Dabei lief das Rennen bei uns gar nicht so gut", berichtete Sacherer nach dem Rennen. Für das Finalrennen konnte Trainer Rossmeier die Crew offenbar wieder in die gewohnte Verfassung bringen. In dem u. a. mit zwei britischen und einem kroatischen Vierer hochkarätig besetzten Lauf konnte sich das münstersche Boot vom Start weg an die Spitze setzen. Bis in Ziel verteidigten die Münsteraner ihren Vorsprung. "Die ersten 1.000 Meter hatten wir nur einen minimalen Vorsprung“, berichtet Schlagmann John Heithoff über den Rennverlauf. An zweiter Position versuchte ein britischer Vierer, der RVM-Crew das Leben schwer zu machen. Kohout schildert weiter: "Danach konnten uns weiter von den Briten absetzen. Bereits 500 Meter vor dem Ziel zogen sie dann ihren Endspurt an und brachten uns kurzzeitig in Bedrängnis. Aber wir haben mit unserem Endspurt gekontert und ihnen keine Chance gelassen." Am Ende überquerte das RVM-Quartett mit deutlichen vier Sekunden Vorsprung auf den  britischen Vierer die Zielline.

 

Jubel über den Sieg in München und die EM-Nominierung.

 

Stolz auf seine Mannschaft zeigte sich Bootstrainer Rossmeier nach dem Rennen: "Das war eine Meisterleistung! Alle vier haben hier bewiesen, dass sie nicht nur bundesweit Spitze sind, sondern auch, dass auf der EM mit Ihnen zu rechnen sein wird." Auch Kortmann zollte Respekt. "Ich bin superfroh, dass die Jungs - und natürlich auch Marc - ihr EM-Ticket gelöst haben. Das haben sie sich absolut verdient. Nach dem heutigen Auftritt schaue ich schon mal mit leichtem Optimismus auf die EM", so der Chefcoach. (GS)

 

Infos zur U19-EM (20. / 21. Mai in Krefeld): http://www.worldrowing.com/events/2017-european-rowing-junior-championships/event-information

 

Weitere Fotos in der Bildergalerie.

 

Bericht in den Westfälischen Nachrichten: http://www.wn.de/Sport/Lokalsport/Muenster/2799164-Rudern-Juniorenregatta-RVM-Quartett-zieht-in-Muenchen-EM-Ticket-an-Land

 
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