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RVM-Athleten messen sich mit der Ruderelite - Langstreckentest in Leipzig E-Mail

Einige Ausrufezeichen setzten die RVM-Ruderer beim bundesweiten Vergleich der Ruderelite in Leipzig. Insbesondere Deutschland-Achter-Kandidat Felix Brummel konnte sich weit vorne präsentieren und machte mit zwei starken Leistungen auf sich aufmerksam.

 

Vollgas: Für den Eintritt in den legendären Deutschland-Achter gibt RVM-Ruderer Felix Brummel (li.) - hier mit Zweierpartner René Schmela - alles. (Fotos: D.Seyb/meinruderbild.de)

 

 

 

Zunächst legte Brummel auf dem Ruderergometer unter den kritischen Augen von Bundestrainer Uwe Bender eine neue persönliche Bestzeit hin. Mit 5 Minuten und 57 Sekunden für die virtuelle 2.000 Meter-Strecke blieb er dabei nicht nur unter der für den Zugang zum Deutschlandachter wichtigen Sechs Minuten-Marke. Aufgrund seines aus Leichtgewichtszeiten immer noch eher niedrigen Körpergewichtes punktete der münstersche Spitzenathlet sogar mit dem besten Leistungsindex-Wert aller Kandidaten für das deutsche Flagschiff. Tags darauf galt es, sich im Kleinboot über lange sechs Kilometer auf dem Wasser zu beweisen. Hier ging Brummel im Zweier-ohne mit dem Berliner René Schmela an den Start und kam gut in Fahrt. "Wir haben einen effizienten Rhythmus gefunden und schon im Rennen gefühlt, dass wir schnell unterwegs sind", beschreibt Brummel das Rennen. Am Ende holte das Duo Platz zwei von immerhin 24 Booten - mit nur neuen Sekunden Rückstand auf das Siegerboot und gerade einmal eine Sekunde vor Rang drei. Auch diese Leistung wurde mit anerkennendem Lob des Bundestrainers quittiert. Von dem als Notlösung zusammengestellten Team mit Ex-Leichtgewicht Brummel und dem gerade mal 20 Jahre alten Schmela hatte er dies nicht erwartet. "Damit ist Felix Brummel seinem Ziel vom Deutschlandachter einen guten Schritt näher gekommen", schätzt RVM-Trainer Thorsten Kortmann die Lage aussichtsreich ein, sagt aber auch: "Die Leistungsdichte ist sehr hoch."

 

Platz drei für Bennett Pennekamp (2. v. r.) mit seinem Partner Luca Frankenstein (ARC Münster).

 

Weitere RVM-Ruderer ließen ebenfalls mit guten Ergebnissen aufhorchen. John Heithoff fuhr im Zweier-ohne der U23-Ruderer die zweitschnellste Zeit - trotz eines schweren Handicaps: Nachdem RVM-Zweierpartner Yannik Sacherer verletzungsbedingt ausgefallen war, trat Heithoff kurzfristig mit dem Hamburger Marc Kammann an, ohne vorher gemeinsam trainiert zu haben. Die U23-Leichtgewichte Bennett Pennekamp und Luca Frankenstein vom ARC Münster fuhren mit Gesamtrang drei sogar aufs Podium - aufgrund weniger Gegenmeldungen jedoch mit nur wenig Erkenntnisgewinn. Auch die im Einer startenden Skuller zeigten sich auf den vorderen Plätzen: Henri Schwinde holte einen fünften Platz im U23-Bereich, Joscha Feder Rang in der Altersklasse U19 Rang zehn - bei jeweils mehr als 40 Gegner. Pech hatte Luisa Neerschulte, deren Partnerin im Zweier-ohne während des Rennens aufgrund von Rückenbeschwerden nachlassen musste. Die beiden retteten sich mit Platz zehn ins Ziel. Immerhin konnte Neerschulte zuvor auf dem Ergometer die viertbeste Zeit fahren und damit ihre Fitness zeigen. Insgesamt zeigte sich Trainer Kortmann zufrieden: "Alle Athleten haben bewiesen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Beim nächsten Wettkampf, den deutschen Kleinbootmeisterschaften in zwei Wochen, wollen wir wieder angreifen. Und ich rechne mit weiteren Steigerungen." (GS)

 

Konzentriert auf der Strecke: Luisa Neerschulte (li.) mit Zweierpartnerin Janina Hanßen vom ETUF Essen.

 

 
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